Dienstag, 30. Juni 2015

Boxingblock 2015

Tenero Reportage: Boxing

Was wäre eine Action gepackte Sportewoche ohne ein Sport der seit 688 vor Christus existiert? Ein Sport der jetzt Millionaire produziert wie Mike Tyson oder Muhammad Ali, von dem sie sicher schon alle gehört haben. In dieser Reportage werden wir Ihnen jetzt unsere persönliche Erfahrung mit dem Sport weitergeben.
Boxing is ein Sport der wahrlich jeden Muskel des Körpers beansprucht. Ein Sport der einem zu seiner Limite bringt. Ein einziger Fehler hat sehr viel Schmerz und potentiel schwere Verletzungen zur Folge. Somit musste man sich schon vor dem sogennanten "Sparring" gut Einwärmen und darauf vorbereiten, dies wurde spielerisch ausgeführt. Man musste einander z.B. an die Schulter treffen, oder einen mit einem Bein aus dem Ring stossen. Danach wurde beigebracht wie man Richtig schlägt. Schon hier merkten einige dass es sich hier nicht um einen Sport wo man ganz simple zuschlägt. Technik ist essentiel. Man merkt auch schon bald dass verschiedene Menschen verschieden Technicken, oder besser gesagt "Fight Styles" benutzen. Diese sind unten aufgelistet.

Boxer/Out-Fighter: Eine Person die sich tendenziel auf Distanz hält und schnelle, distanzierte Schläge benutzt. Sie sind als die Technischten Boxer bekannt und gewinnen meistens mit Punkten.  Berühmt für diesen Style ist Muhamed Ali. Unserer Persönliche Muhammad Ali in diesem Sinne ist Pascal Hauri
Boxer-Puncher: Ein ausgeglichener Boxer der Ähnlichkeiten zu einem Out-Fighter besitzt, jedoch mehr auf Knockouts fokusiert ist als ein Out-fighter. Unser Beispiel: Andrea Bersier
Counter Puncher: Ein style der stark auf die Defensive fokusiert. Es sich auf dass Abwarten auf einen Fehler des Gegners, welcher dannach ausgenutzt wird. Janina Maris Hofer ist unser einziger Kandidat für diese Boxart.
Brawler/Slugger: Denn Begriff Brawler kennen die Meisten, und es ist sich schon vom Namen relativ leicht vorzustellen um was es sich dabei Handelt. Kraft. Bein Brawler Style werden fuss Techniken und auch die meisten anderen Technicken vergessen. Die Idee ist es den Gegner mit so starken Schlägen wie möglich zu Boden zu bringen. Zu diesem Style passt Manuel Milani realtiv gut.
Swarmer/In-Fighter: Die Letzte Boxart ist In-Fighting. Die Person sollte mit einem Schwarm, daher der Name Swarmer, von schlägen überwältigt werden. Das Motto: Konstante Aggresion. Als Ich, Ari Correll, selber geboxt habe, hat dieser Style am besten gepasst.

Hier sieht man wie das Ganze ausgesehen hat



Ultimate Duell



Ein Audiokommentar zu einer spannenden Auseinandersetzung in einem Ultimate Duell in drei Fremdsprachen.

Klatsch und Tratsch vom Dienstag


Dienstag, 30.06.2015

Der Dienstag begann für alle zu verschiedenen Zeiten: Nach der miserablen Bewässerung war die ganze Aussenseite des Zeltes durchnässt, die Temperatur sank drastisch ab und wir standen um 05:00 Uhr auf - wie von mir angekündigt. :D
Nach einem vielfältigen Frühstück folgte um 09:15 ein Ultimate-Turnier mit Frau Hofer und Frau Lieberherr. Grobe Fehler beim Fangen der Frisbees waren keine Seltenheit. Aufgrund der überintensiven Bewässerung war es eine rasante Rutschpartie auf Wasser (der Rasen war ertränkt). Durch die enorme Kälte - nur 28° Celsius :O - haben die beiden Leiterinnen das Spiel nach gut 40 Minuten abgebrochen, woraufhin die eine Hälfte zum See ging, die andere leerte den/die/das (Hääää?!?) Coop.
Der kleine Kühlschrank platzt inzwischen aus allen Nähten, jeder bringt Vorräte für den Fall, dass das Essen ungeniessbar ist. Dies führt uns zum Mittagessen.
Das Mittagessen war die bisher beste aller zu uns genommener Mahlzeiten. Zur Auswahl standen Tortelloni und Krawättli und dazu einige Sättigungsbeilagen. Das aus den Automaten stammende Wasser war immer noch zum Heulen, der Eistee wurde auch nicht wirklich besser.
Kurze Zeit darauf folgte ein Boxeinführungskurs, geleitet von der Europameisterin im Kickboxen, Janina Hofer. Bei dieser Einführung gab es wortwörtlich Haue, aber verletzt wurde zu unseren Gunsten niemand. Am Schluss konnten die Schüler noch ihren „Sensai“ herausfordern. Dieser Herausforderung folgten Ari, Andrea und Pascal, von denen interessanterweise jeder eine andere Kampfart hatte (Siehe Artikel Boxen).
Dreieinhalb Stunden vor dem Abendessen wurden wir entlassen und durften uns diesem Text widmen. 


Redaktionsschluss 17:24 Uhr (wir müssen noch ins Coop…)
Myriam, Moritz & Pascal

Klatsch und Tratsch vom Montag

Montag, 29.06.2015

Montags um 8.02 sollte der Zug fahren. Ein vorheriges Treffen war laut den Lehrern nicht von Nöten. Wenig überraschend klappte dies nicht bei allen Schülern. Matthew und Ari beispielsweise erreichten auf dem Gleis nur noch den abfahrenden Zug und spöttische Blicke von unserer Seite. Nach gefühlten 5 Stunden im engen Zug erreichten wir alle überraschend wohlbehalten Tenero. Beim Zelt aufstellen kamen wir allerdings auf die Welt: Die unerwartet enorme Hitze setzte uns allen schnell zu. Der Schweiss floss wie das Wasser bei den Niagara-Fällen. Ohne Myriam stünde jetzt noch kein Zelt. Die meisten folgten dem Ruf Coop’s, um sich zu verpflegen. Daraufhin gab es ein Treffen im gemieteten Raum B03, indem die Spielregeln geklärt wurden. Wie immer mit Schülern gab es keine Konflikte oder Ablehnung gegenüber den Regeln. Die Aufgabenaufteilung für die verschiedenen Medien war mühsam, nicht einmal die Lehrer wussten genau, wie es funktionierte. Herr Steffen stellte uns die genialen, blitzschnellen, absturzsicheren NMS-Laptops vor, auf welche man sich verlassen kann (ausser bei wichtigen Sachen…). Dieser Text übrigens wurde auf einem Mac verfasst.
Das anschliessende Beachvolleyballturnier bei Abendhitze sorgte für einige Verletzungen. Die Schüler wurden Ihrer Favoritenrolle klar gerecht und das Dreamteam Steffen - Lieberherr hatte keine Chance. Die Schüler wurden aufgrund des Wassermangels vom eigenen Körper gefoltert - und der Coop hatte bereits um 18:00 Uhr geschlossen. Temperaturtechnisch bewegten wir uns in Bern angenehm mit 18 Grad Celsius, in Tenero hingegen waren es locker 10 Grad mehr. 
Für das Abendessen ist ein pünktliches Erscheinen von Vorteil, sonst ist die Schlange bereits kilometerlang. Hungern müssen wir nie, es gibt reichlich Essen für alle - trotzdem gibt es ein Manko: Die bereitgestellten Getränke auf den Tischen schmecken wie Abwaschwasser, oder sogar noch schlechter. Der Durst treibt es rein. 
Mit vollgeschlagenen Bäuchen ging es auf zum Squash oder Tennis. Verdauungszeit wurde keine eingerechnet. Beim Squash in der Halle war es heisser als ausserhalb, die Türen öffneten sich weder freiwillig noch mit Gewalt.
Beim Tennis waren die Ballwechsel äusserst kurz, was sicher nicht auf die Spieler zurückzuführen ist.
Für einige war diese Anstrengung noch nicht genug, so gingen sie Fussball spielen oder in den Fitnessraum. 



ENDE TAG 1
Myriam, Moritz und Pascal

Montag, 29. Juni 2015

Interdisziplinäre Woche Tenero --- Erste Eindrücke


Heute kamen wir im Tessin auf dem Sportgelände Tenero voller Vorfreude auf die uns bevorstehende Woche an. Als wird die Zelte aufgestellt und im Coop das nötigste eingekauft haben, gab es schon den ersten Vortrag über die Regeln auf dem Gelände. Anschliessend führten wir ein Interview durch mit drei Mitschülern über deren ersten Eindrücke und ihre Vorstellungen über den Verlauf der Woche.
Hier die drei Interviews:

Was ist dein erster Eindruck?

Ari: Es ist schön warm und gross. Ich mag die offenen Flächen.
Marco: Ich finde den ersten Eindruck gut – sportliches Feeling und es wirkt alles proffesionel.
Jonas: Es kommen alte Erinnerungen zurück. Ich erinnere mich an den Spass, den wir hier haben konnten und ich freue mich auf die kommenden 4 Tage.

Wie findest du die Regeln im Tenero-Lager?

Ari: Angemessen. Ich kann verstehen, dass sie keine besoffenen Leute im Lager haben, es ist ein Sportlager, kein Sauflager.
Marco: Strikt aber fair. – finde es aber krass das man erst ab 18 bier trinken darf.
Jonas: Klar freut man sich nicht so über die eher strikten Regeln, doch ich finde sie angemessen. Bei so vielen Personen auf einem Haufen muss man Regeln einführen.

Was erhoffst du dir von dieser Woche?

Ari: An die Olympiade zu gehen. Nein Spass! Ich erhoffe mir eine gute Woche.
Marco: Intensiver Sport und Spass und neue Sportarten kennen lernen.
Jonas: Spass und Freude! Tenero und die Leute etwas besser kennen zu lernen.

Auf welche Sportart freust du dich am Meisten?

Ari: Auf Beachvolleyball und Boxen.
Marco: Boxen und Baseball.

Findest du es besser in den eigenen Zelten zu schlafen oder würdest du gerne in einem Militärzelt übernachten?

Ari: Seufz. Schwierige Frage. Am liebsten in einem Hotel. Es gurkt mich etwas an, wenn wir nach einem ganzen Tag Sport auf einer unbequemer Matratze schlafen musst.
Marco: Besser in den eigenen Zelten. Weil es sehr eng ist in den Militärzelten und die Matratzen sind nicht so bequem.
Jonas: Ich kann es nicht sagen. Die eigenen Zelte sind etwas persönlicher, wenn in den Grossen Zelten jemand zu laut schnarcht, wachen alle auf. Die grossen sind jedoch gemütlicher und auch kühler.

Fehlt deiner Meinung nach eine Sportart im Angebot?

Ari: Parcours. Ich würde gerne noch etwas über die Dächer springen.
Marco: Nein eigentlich nicht.
Jonas: Nein.

Wieso hast du dich für die interdisziplinäre Woche im Tenero entschieden?

Ari: Um genau zu sein habe ich mich nicht fürs Tenero entschieden. Es war meine 2. Wahl.  Doch jetzt, wo ich hier bin, geniesse ich die Atmosphäre und freue mich!
Marco: Dies hat mir am besten zugesagt und meine Kollegen haben sich auch für diese Woche entschieden.
Jonas: Da das Angebot und die Umgebung hier am grössten und besten ist meiner Meinung nach.

Auf dem Blog können wir weiterverfolgen, ob sich diese Erwartungen erfüllen und ob sich gewisse Meinungen noch ändern.