Dienstag, 30. Juni 2015

Klatsch und Tratsch vom Montag

Montag, 29.06.2015

Montags um 8.02 sollte der Zug fahren. Ein vorheriges Treffen war laut den Lehrern nicht von Nöten. Wenig überraschend klappte dies nicht bei allen Schülern. Matthew und Ari beispielsweise erreichten auf dem Gleis nur noch den abfahrenden Zug und spöttische Blicke von unserer Seite. Nach gefühlten 5 Stunden im engen Zug erreichten wir alle überraschend wohlbehalten Tenero. Beim Zelt aufstellen kamen wir allerdings auf die Welt: Die unerwartet enorme Hitze setzte uns allen schnell zu. Der Schweiss floss wie das Wasser bei den Niagara-Fällen. Ohne Myriam stünde jetzt noch kein Zelt. Die meisten folgten dem Ruf Coop’s, um sich zu verpflegen. Daraufhin gab es ein Treffen im gemieteten Raum B03, indem die Spielregeln geklärt wurden. Wie immer mit Schülern gab es keine Konflikte oder Ablehnung gegenüber den Regeln. Die Aufgabenaufteilung für die verschiedenen Medien war mühsam, nicht einmal die Lehrer wussten genau, wie es funktionierte. Herr Steffen stellte uns die genialen, blitzschnellen, absturzsicheren NMS-Laptops vor, auf welche man sich verlassen kann (ausser bei wichtigen Sachen…). Dieser Text übrigens wurde auf einem Mac verfasst.
Das anschliessende Beachvolleyballturnier bei Abendhitze sorgte für einige Verletzungen. Die Schüler wurden Ihrer Favoritenrolle klar gerecht und das Dreamteam Steffen - Lieberherr hatte keine Chance. Die Schüler wurden aufgrund des Wassermangels vom eigenen Körper gefoltert - und der Coop hatte bereits um 18:00 Uhr geschlossen. Temperaturtechnisch bewegten wir uns in Bern angenehm mit 18 Grad Celsius, in Tenero hingegen waren es locker 10 Grad mehr. 
Für das Abendessen ist ein pünktliches Erscheinen von Vorteil, sonst ist die Schlange bereits kilometerlang. Hungern müssen wir nie, es gibt reichlich Essen für alle - trotzdem gibt es ein Manko: Die bereitgestellten Getränke auf den Tischen schmecken wie Abwaschwasser, oder sogar noch schlechter. Der Durst treibt es rein. 
Mit vollgeschlagenen Bäuchen ging es auf zum Squash oder Tennis. Verdauungszeit wurde keine eingerechnet. Beim Squash in der Halle war es heisser als ausserhalb, die Türen öffneten sich weder freiwillig noch mit Gewalt.
Beim Tennis waren die Ballwechsel äusserst kurz, was sicher nicht auf die Spieler zurückzuführen ist.
Für einige war diese Anstrengung noch nicht genug, so gingen sie Fussball spielen oder in den Fitnessraum. 



ENDE TAG 1
Myriam, Moritz und Pascal

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