Der dritte Tag im heissen und sportlichen
Tenerolager. Die Nächte sind lang und die Tage kurz. Angetrieben von einem
sportbegeisterten Lehrer-Team werden nahezu Höchstleistungen erreicht. Mit dem
Verlauf der Woche vergeht das Gefühl einer zu Beginn mangelnder Organisation
seitens der Lehrer. Die brennende Hitze setzt den meisten Schülern etwas zu,
eine gewisse Trägheit ist sogar den Lehrern anzumerken. Zum Glück sind wir NMS
Schüler gezeichnet von einem eisernen Willen und einem grossen Sportlergeist so
dass wir jede Herausforderung motiviert und begeistert angehen. Heute Morgen
stand Polobike auf dem Programm, eine Sportart der den meisten noch nicht
geläufig war. Nach ersten Anfangsschwierigkeiten stieg das Niveau der Teams
immer mehr an, es gelang den Schülern gute Spielzüge zu zeigen und eine
Vielzahl schöne Tore wurden erzielt. Gegen Ende kristallisierte sich sogar ein
richtiges Match heraus. Natürlich gab es auch jene, denen der Sport weniger
lag. Eine schöne Erfahrung war es aber
für all, da nicht jedermann die Möglichkeiten hat, die uns hier im Tenero
geboten werden. Die nächste Sportart des Tages war das Stand Up Paddling, die
Sportart verlangte ein wenig Geschickt und eine gute Ausrüstung, Herr Steffen
wollte von uns, dass wir eine „ weiche Uhr“ mitbringen, kurz darauf korrigierte
er sich, natürlich meinte er eine wasserfeste Uhr. Im Wasser angelangt vielen einige schon von
dem Brett. Ein Gefühl für die Balance
wurde vorausgesetzt, um sich auf dem Brett zu halten. Keine konkreten Übungen
wurden uns gezeigt, vielmehr wurden wir dazu aufgefordert, auf eigene Faust ein
Gefühl für das Stand Up Paddling zu entwickeln. Von Kopfstand bis hin zu Sonnen
auf dem Brett standen uns alle Möglichkeiten offen. Nach einigen lustigen
Stürzen, einigte man sich in der zweiten Gruppe auf sinnvollere Übungen.
Heute wurde uns ein Einblick in die Welt
von zwei bislang unbekannten Sportarten ermöglicht.
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