Reportage Maxitramp
01.07.2015
Nach
einem langen und nervenzerreissenden Runde Polo-Bike am Morgen, und einer
fordernden SUP-Fahrt am Nachmittag, haben sich jetzt alle in die Halle begeben.
Dort bereiten wir das Maxitramp vor. Als Alternative wird zusätzlich ein
Badminton-Netz aufgestellt. Das Aufstellen erweist sich als komplizierter als gedacht,
doch mit der Unterstützung von Frau Lieberherr, lässt sich das Prozedere
schnell hinter sich bringen.
Frau
Lieberherr zeigt professionell einige Einstiegsmöglichkeiten, zum Aufwärmen. Die
ersten Mutigen wagen sich auf das Sprungtuch und probieren es ihr nachzumachen,
doch so einfach wie es aussieht ist es nicht. Die Gruppe scheint sich kontinuierlich
zu verbessern und das Selbstvertrauen steigt mit jedem Sprung. Frau Lieberherr zeigt jetzt schon gewagtere
Sprünge, wie ein Rückwärtspurzelbaum und gar ein Rückwärtssalto. Die Einen
schauen skeptisch, die Anderen brennen schon darauf, es ebenfalls auszuprobieren. Es
stellte sich dann als nicht so schwierig
heraus, wie zuvor gedacht. Manche
übertrumpften Frau Lieberherr sogar, mit ihren gewagten Sprüngen. Bei jenen die
sich noch nicht ganz sicher waren, standen genügend Sicherheitsvorkehrungen
bereit, um Unfälle zu vermeiden. Am Rand standen die Mitschüler bereit, ihren
Kollegen aufzufangen. Bei grossen Unsicherheiten wurde zusätzlich noch eine
Matte eingeschoben, um den Aufprall etwas zu dämpfen. Während auf der linken Seite die Sprünge
immer spektakulärer wurden, gönnten sich die Badminton-Spieler nichts. Das
Shuttle flog hin und her, und die Schweisstropfen rannen von der Stirn. Nach
einem geglückten Punkt, rang sich der Kontrahent dennoch manchmal ein Lächeln
im Gesicht ab.
Als der
Sport sich im Verlaufe des Abends bemerkbar machte und die Glieder müder und
müder wurden, entschloss man sich
gemeinsam aufzuräumen. Doch einige Personen scheinen noch nicht genug gehabt zu
haben. Zusammen mit dem Physiklehrer Herr Steffen zettelten sie noch ein
Sitzball untereinander an. Die Bälle flogen durch die Halle, und einige gar
sehr akrobatische Sprünge retteten manch Einen vor dem Out. Nicht die Müdigkeit
brachte das Spiel zu einem Ende sondern eine Aufsicht machte den Spielern klar,
dass es Zeit ist, die Halle zu verlassen. Somit begaben sich auch die
Sportsüchtigen auf zu den Duschen und legten sich dann in den wohlverdienten
Schlaf.
Andrea
& Manuel
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