Donnerstag, 2. Juli 2015

Klatsch und Tratsch


Der vorletzte Tag im Tenerolager. Sonne, Sommer und Sport. Die Nächte sind kaum erträglich, die Tage dafür umso schöner. Das tiefe Blau, meistens jedoch eher ein tiefes Grün, des Lago Maggiore sorgt dafür, dass wir alle einen kühlen Kopf bewahren.

Als uns im Vorfeld die verschiedenen Möglichkeiten der Spezialwoche vorgestellt wurden, war immer die Rede von einer „Interdisziplinären Woche“. Eine „Interdisziplinäre Woche“, schon nur die Wortkombination schreit nach Schule und strikten Lehrpersonen. Doch nun, da die Woche sich dem Ende neigt, muss man sagen, dass es alles andere als eine strikte und strenge Schulwoche ist. Es fühlt sich nicht wie aneine extra Schulwoche, sondern wie eine Art Ferien. Das Gelände des Tenerolagers ist grossartig, selten hat man die Möglichkeit so viele Sportarten auf einem einzigen Sportkomlpex auszutragen. Die Lehrpersonen machen einen sehr entspannten und lässigen Eindruck. Was genau mit einer „Interdisziplinären Woche“ gemeint ist, wissen wahrscheinlich nur die wenigsten, doch wird uns jemand nach dieser Woche fragen, was eine „Interdisziplinäre Woche“ beinhaltet, dem werden wir entgegnen, dass es sich um eine geballte Ladung Spass und Sport bedeutet, kombiniert mit viel Sonne und motivierten Mitmenschen.

Polobike

Hier noch das Video zu den Polobike-matchen.
Viel Spass beim Anschauen.

https://www.youtube.com/watch?v=-BuhfZSntjs&feature=youtu.be

Spielkommentar für Baseball

Nach dem nährhaften Frühstück startete am Donnerstag um 9:00 Uhr das Training für das folgende Baseballturnier auf der Wiese neben den Zelten. Das Training wahr sehr mühsam, die Wiese war "pflotschnass": Stehen war mühsam, einige Pechvögel rutschten gnadenlos aus. Der Rest des Trainings verlief erfolgversprechend, die Temperatur war angenehm. Einige wenige Würfe waren nahezu perfekt. Zu Beginn des Turniers gab es erste Auseinandersetzungen aufgrund der Teams: Obwohl Frau Lieberherr fair durchnummerierte, schien Team 1 doch um Welten stärker zu sein als Team 2. 
Team 1: Ari, Dean, Jonas, Frau Lieberherr, Manuel, Matthew, Mitchell.
Team 2: Andrea, Carlos, Frau Hofer, Marko, Miguel, Özkan, Herr Steffen.
Um die Gerechtigkeit wiederherzustellen wechselte Herr Steffen zu Team 2. Team 1 begann im Feld, Team 2 durfte zuerst schiessen. Ein weiterer Konflikt waren die Regeln, die einigen neu und unklar waren. Nach kurzer Diskussion begann das Spiel.
Team 1 fand nicht ins Spiel und die ersten drei Outs kamen äusserst schnell. Team 2 jedoch konnte diesen schnellen Wechsel trotz Topspieler ebenfalls nicht umsetzen und musste punktlos zurück ins Feld.
Nun änderte sich einiges: Team 2 schaltete einige Gänge hoch. Das Dreamteam Hofer-Carlos brachte den entscheidenden Einsatz zu jener Leistung: Ein perfekt geworfener Ball, ein nahezu perfekter, unhaltbarer Schlag. Leider kein Homerun. Spoiler: Es gab KEINEN Homerun im ganzen Turnier.
Gestärkt von Selbstvertrauen drehte Team 2 noch sehr stark auf auf stolze 4 Punkte. Am Ende war es fast zu viel Selbstvertrauen, es folgten fatale Fehler, bspw. als Miguel seinen Pitcher Marko mit voller Geschwindigkeit über den Haufen schoss, und innert kürzester Zeit gab es erneut einen Wechsel.
Team 1 schien zuerst traumatisiert von dieser wahnsinns Steigerung, drehte jedoch selbst noch auf mit immer besser werdenden Schlägen und holte innert Minuten den Rückstand auf und entschied am Ende das Turnier mit 9 zu 4 für sich. Es schien sehr unnatürlich, die Punkte flossen wie Wasser innerhalb der letzten 10 - 15 Minuten.
Nach gut 50 Minuten und einem Stand von 10 - 4 für Team 1 war der Match zu Ende, der Einsatz liess aufgrund der Hitze ebenfalls nach.


Myriam, Moritz und Pascal
Bild: Befreiungsschlag Carlos - Frau Hofer

Maxitramp Reportage


Reportage  Maxitramp  01.07.2015

Nach einem langen und nervenzerreissenden Runde Polo-Bike am Morgen, und einer fordernden SUP-Fahrt am Nachmittag, haben sich jetzt alle in die Halle begeben. Dort bereiten wir das Maxitramp vor. Als Alternative wird zusätzlich ein Badminton-Netz aufgestellt. Das Aufstellen erweist sich als komplizierter als gedacht, doch mit der Unterstützung von Frau Lieberherr, lässt sich das Prozedere schnell hinter sich bringen.

Frau Lieberherr zeigt professionell einige Einstiegsmöglichkeiten, zum Aufwärmen. Die ersten Mutigen wagen sich auf das Sprungtuch und probieren es ihr nachzumachen, doch so einfach wie es aussieht ist es nicht. Die Gruppe scheint sich kontinuierlich zu verbessern und das Selbstvertrauen steigt mit jedem Sprung.  Frau Lieberherr zeigt jetzt schon gewagtere Sprünge, wie ein Rückwärtspurzelbaum und gar ein Rückwärtssalto. Die Einen schauen skeptisch, die Anderen brennen  schon darauf, es ebenfalls auszuprobieren. Es stellte sich dann als  nicht so schwierig heraus, wie zuvor gedacht.  Manche übertrumpften Frau Lieberherr sogar, mit ihren gewagten Sprüngen. Bei jenen die sich noch nicht ganz sicher waren, standen genügend Sicherheitsvorkehrungen bereit, um Unfälle zu vermeiden. Am Rand standen die Mitschüler bereit, ihren Kollegen aufzufangen. Bei grossen Unsicherheiten wurde zusätzlich noch eine Matte eingeschoben, um den Aufprall etwas zu dämpfen.  Während auf der linken Seite die Sprünge immer spektakulärer wurden, gönnten sich die Badminton-Spieler nichts. Das Shuttle flog hin und her, und die Schweisstropfen rannen von der Stirn. Nach einem geglückten Punkt, rang sich der Kontrahent dennoch manchmal ein Lächeln im Gesicht ab.

Als der Sport sich im Verlaufe des Abends bemerkbar machte und die Glieder müder und müder wurden,  entschloss man sich gemeinsam aufzuräumen. Doch einige Personen scheinen noch nicht genug gehabt zu haben. Zusammen mit dem Physiklehrer Herr Steffen zettelten sie noch ein Sitzball untereinander an. Die Bälle flogen durch die Halle, und einige gar sehr akrobatische Sprünge retteten manch Einen vor dem Out. Nicht die Müdigkeit brachte das Spiel zu einem Ende sondern eine Aufsicht machte den Spielern klar, dass es Zeit ist, die Halle zu verlassen. Somit begaben sich auch die Sportsüchtigen auf zu den Duschen und legten sich dann in den wohlverdienten Schlaf.

Andrea & Manuel






Mittwoch, 1. Juli 2015

Hier ist das Video über das gestrige Pokerturnier von Marko und Miguel.
Viel Spass damit :D

https://www.youtube.com/watch?v=NXLzJfRHOPQ&feature=youtu.be

Klatsch und Tratsch

Der dritte Tag im heissen und sportlichen Tenerolager. Die Nächte sind lang und die Tage kurz. Angetrieben von einem sportbegeisterten Lehrer-Team werden nahezu Höchstleistungen erreicht. Mit dem Verlauf der Woche vergeht das Gefühl einer zu Beginn mangelnder Organisation seitens der Lehrer. Die brennende Hitze setzt den meisten Schülern etwas zu, eine gewisse Trägheit ist sogar den Lehrern anzumerken. Zum Glück sind wir NMS Schüler gezeichnet von einem eisernen Willen und einem grossen Sportlergeist so dass wir jede Herausforderung motiviert und begeistert angehen. Heute Morgen stand Polobike auf dem Programm, eine Sportart der den meisten noch nicht geläufig war. Nach ersten Anfangsschwierigkeiten stieg das Niveau der Teams immer mehr an, es gelang den Schülern gute Spielzüge zu zeigen und eine Vielzahl schöne Tore wurden erzielt.  Gegen Ende kristallisierte sich sogar ein richtiges Match heraus. Natürlich gab es auch jene, denen der Sport weniger lag.  Eine schöne Erfahrung war es aber für all, da nicht jedermann die Möglichkeiten hat, die uns hier im Tenero geboten werden. Die nächste Sportart des Tages war das Stand Up Paddling, die Sportart verlangte ein wenig Geschickt und eine gute Ausrüstung, Herr Steffen wollte von uns, dass wir eine „ weiche Uhr“ mitbringen, kurz darauf korrigierte er sich, natürlich meinte er eine wasserfeste Uhr.  Im Wasser angelangt vielen einige schon von dem  Brett. Ein Gefühl für die Balance wurde vorausgesetzt, um sich auf dem Brett zu halten. Keine konkreten Übungen wurden uns gezeigt, vielmehr wurden wir dazu aufgefordert, auf eigene Faust ein Gefühl für das Stand Up Paddling zu entwickeln. Von Kopfstand bis hin zu Sonnen auf dem Brett standen uns alle Möglichkeiten offen. Nach einigen lustigen Stürzen, einigte man sich in der zweiten Gruppe auf sinnvollere Übungen.

Heute wurde uns ein Einblick in die Welt von zwei bislang unbekannten Sportarten ermöglicht.

SUP am Mittwoch:

Heute sind wir in geteilten Gruppen Stand-up-paddeln gegangen. Für viele war es das erste mal, nur zwei Personen hatten es bisher mal gemacht. Als wir endlich mal alle Bretter und Paddels am Rand des Sees hatten, ging es los. Die Meisten hatten am Anfang keine grossen Problemen. Das erste Opfer des Wassers war Matthew. Er hat versucht sich möglichst weit hinten auf dem Brett hinzustellen. Kurz darauf folge Ari, welcher die gleiche Dummheit beging wie sein Vorgänger. Als beide wieder auf ihre Bretter standen, ging es weiter.
Lange Zeit fiel niemand mehr ins Wasser, bis es hiess, man solle versuchen zu zweit auf einem Brett stehen, und zusammen weiter paddeln. Lustiger weise schafften es nur Frau Lieberherr und Frau Hofer zusammen zu fahren. Nach vielen Fehlversuchen, haben Ari und Manuel, Andrea und Matthew aufgegeben, es ebenfalls zu schaffen. Weiter ging es mit der Aufgabe, einen Kopfstand auf dem Brett zu machen. Dies zeigte Frau Lieberherr vor. Ari, Manuel und Matthew machten es nach und erreichten die Position ohne grössere Vorfälle. Danach hat man einfach ein bisschen rumgeblödelt und versucht den Anderen ins Wasser zu stossen. Jonas und Dean haben es miteinander aufgenommen und wie in alten Zeiten geregelt: Sie sing aufeinander zugefahren und haben einander mit ihren Paddeln wie beim Lanzenstechen aufeinander gerichtet. Als die Beiden aneinander vorbei fuhren, besiegte Dean Jonas, als er ihn von seinem Brett stosste.
Des weiteren, haben wir und dann alle Bretter in nebeneinander aufgereiht, sodass es möglich wäre über alle Bretter zu rennen, und am Schluss ins Wasser zu springen. Dean nahm die Herausforderung an. Er paddelte sich neben die Reihe hin, und startete. Ein Brett, zwei Bretter, drei Bretter! Irgendwie hat er es über alle Bretter geschafft und machte einen Salto zum grossen Abschluss.
Nachdem alle wieder an Land waren, mussten wir nicht einmal die Bretter versorgen, weil eine Andere Gruppe sie gerade benutzen wollte. (Yes!!)